Alternative zur Transkription von Inerviews?

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katinka
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Alternative zur Transkription von Inerviews?

Beitrag von katinka » 30. Nov 2016, 17:01

Hallo,
ich sitze gerade an den Vorbereitungen für meine Bachelorarbeit. Ich möchte gerne Interviews mit Experten mach und dies dann qualitativ auswerten.
Da die genaue Transkription aller Interviews den Rahmen der Arbeit sprengen würde, frage ich euch: Gibt es eine Alternative, und kennt ihr Literatur dazu?
Ich wäre um hilfreiche Tipps wirklich dankbar, da es sich ergeben hat, das dass erste Interview schon sehr bald stattfinden soll.
Lg

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Stephan
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Re: Alternative zur Transkription von Inerviews?

Beitrag von Stephan » 30. Nov 2016, 17:31

Soweit ich weiß, bist du wohl oder übel gezwungen, eine Transkription vorzunehmen, denn ansonsten lassen sich die Interviews auch gar nicht qualitativ auswerten. Du müsstest sie ja sonst stets Punkt für Punkt von vorn anhören, um alles zu erfassen und das ergibt wenig bis keinen Sinn - zudem ist es viel umfangreicher.
Die transkribierten Interviews sind auch nicht direkt Teil deiner Arbeit, sondern kommen komplett in den Anhang derselben, sodass es relativ egal ist, wie umfangreich sie sind. Es soll zwar auch Programme geben, die Sprache in Text übersetzen, doch wie gut das funktioniert, kann ich dir nicht sagen...

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lachs
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Re: Alternative zur Transkription von Inerviews?

Beitrag von lachs » 1. Dez 2016, 18:32

Ums Transkripieren wirst du nicht drum herum kommen, wie Stephan schon meinte.
Aber es gibt Software die beim Abtippen hilft, Tempo verlangsamen, nach Pausedrücken zurückspringend und vieles Automatisiertes mehr.
Zum Beispiel "F4", das hat mir sehr geholfen und das Tippen ging damit echt flott von der Hand.
Ich habe hier auch noch ne lizenzierte Version rumliegen.
Ansonsten hatte Thomas van Elsen auch mal ein dazugehöriges Fußpedal, auch sehr praktisch (kaum zu glauben). :D
Wenn du nett fragst, leiht er dir es vielleicht.

János
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Re: Alternative zur Transkription von Inerviews?

Beitrag von János » 1. Dez 2016, 19:25

also es gibt bei der Transkription ja schon unterschiedliche Detailgrade und es wäre prinzipiell auch möglich das durch ein Protokoll anzugehen oder je nach Interessenslage fokussierter zu transkribieren. Wenn Du dich auf Meuser/Nagel fürs Expert*inneninterview beziehen wirst, hast Du da jedenfalls bedingt methodische Rückendeckung, dass es okay ist selektiv zu transkribieren.
Ist die Frage wie das deine Betreuer*innen sehen und was du für Ansprüche hast, auch an die darauffolgende Auswertung.
Wenn dein Problem nicht die Seiten sind, das hat Stephan ja geklärt, sondern die Zeit, dann bietet es sich an die Interviewmenge zu reduzieren. Transkribieren kann locker mehr als das fünffache der Interviewzeit einnehmen, wenn Du nicht geübt sein solltest.
Alternativ zu F4 gibt es auch kostenlos noch easytranscript - funktioniert genauso.

Darüber hinaus wäre es auch möglich, dass Du Leute bezahlst die Arbeit zu machen. Die Du dann nochmals gegechecken solltest/müsstest

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lachs
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Re: Alternative zur Transkription von Inerviews?

Beitrag von lachs » 1. Dez 2016, 20:18

János hat geschrieben:Darüber hinaus wäre es auch möglich, dass Du Leute bezahlst die Arbeit zu machen. Die Du dann nochmals gegechecken solltest/müsstest
Es stehen ja auch 400 € zur Verfügung, bzw. die du als QSL-Mittel einfordern kannst.

WiMa
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Re: Alternative zur Transkription von Inerviews?

Beitrag von WiMa » 24. Mär 2018, 20:43

Hallo,

ich habe ein tolles Interview (automatisch) Transkriptionsprogramm- Voicedocs gefunden.

http://voicedocs.com/de

Man braucht dabei keine Ausstattung wie z.B: Fusspedal, Headset usw. und es hat ein hervorragendes Präferenz - Audiofragmente zum ausgewählten Text abzuspielen.

Alles läuft ganz einfach

1) Laden Sie eine Audio- oder Videodatei hoch und

2) Lassen Sie Ihren Text in wenigen Minuten zu transkripieren

3) Dann korrigieren Sie Ihre Fehler mit dem Texteditor

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