Rechtsoffene Esoterik. Artikel.

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Fie
Kartoffelkäferabsammler
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Rechtsoffene Esoterik. Artikel.

Beitrag von Fie »

Artikel vom 16.11.2020

Die Coronaleugner-Szene vereint oft eine Mischung aus Ökologie, Esoterik und Anti-Demokratie. Wie dieses Milieu funktioniert, zeigt exemplarisch die hessische Kleinstadt Witzenhausen.

https://www.belltower.news/rechtsoffene ... ft-106955/

ahlerta
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Re: Rechtsoffene Esoterik. Artikel.

Beitrag von ahlerta »

Wie im Artikel erwähnt ist Witzenhausen hierfür nur ein Beispiel unter vielen.

"Für viele funktioniert «Querdenken» als eine Erweckungsbewegung. Und die extremen Rechten haben darin freie Hand."

https://exif-recherche.org/?p=6953

name_001
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Re: Rechtsoffene Esoterik. Artikel.

Beitrag von name_001 »

Dem ist leider so. Gleichwohl muss sich die "Linke" auch die Frage stellen lassen, warum sie es seit Frühjahr verpasst, den "erweckten" eine kleine Handreichung zu geben und somit die Anschlussfähigkeit an linke Positionen aus der generellen Kritik heraus zu stärken. Es gibt sovieles, was zurecht kritisiert und mit einem linken Diskurs verknüpft werden könnte: Bundeswehreinsatz im Inneren, Pflegenotstand, Auswirkung der Privatisierung des Gesundheitswesens, weitere Vermögensakkumulation bei den oberen 10%, bei gleichzeitiger weiterer Verarmung der ohnehin bis dato prekär Beschäftigten usw usf....ich will nicht das Problem klein reden, dass es da bei manchem nicht viel gebracht hat, sich von Rechts "vereinanahmen" zu lassen, ich glaube aber, ein etwas offeneres Diskurs gerade zu Beginn der Querdenker-Demos von Seiten der Linken hätte einige und einiges erreichen können.

ahlerta
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Re: Rechtsoffene Esoterik. Artikel.

Beitrag von ahlerta »

Wobei schon relativ früh klar gewesen ist, wie die sogenannte Querdenkerszene ausgerichtet ist. Ob ein Umarmen da immer hilfreich ist, will ich bezweifeln. Es gab und gibt durchaus Versuche "der Linken" bspw. den Pflegenotstand zu kritisieren und vor allem die anfangs viel beschworene Solidarität global zu denken (Leave no one behind!). Eine Massenmobilisierung ist nicht gelungen und das ist sicherlich ein Problem, denn einige der Leute wären vermutlich auch auf emanzipatorischen Demos mitgelaufen... Dass die Forderung nach offenen Grenzen weniger "zieht" als ein Gejammer über die Pflicht zum Tragen einer Maske im Supermarkt, heißt aber nicht, dass es sich nicht lohnt weiterhin offenen Grenzen zu fordern.
Umso wichtiger ist es nun richtige und wichtige Kritik präzise zu formulieren- dann kann es auch ohne verdeckten oder offenen Antisemitismus klappen.
Der Kampf gegen Patente und die Forderung nach einer globalen Vergesellschaftung von Forschung und Herstellung von Medikamenten könnte ein solches Anliegen sein. So könnte zukünftig medizinischer Fortschritt in Bereichen erreicht werden, in denen sich Forschung und Produktion bislang schlichtweg nicht lohnt. Nicht weil es keinen Bedarf gäbe, sondern weil keine zahlungskräftige Kundschaft vorhanden ist:

mehr dazu: https://jacobin.de/artikel/covid-19-cor ... h-moderna/

Petition Impfstoff für alle!: https://secure.avaaz.org/campaign/de/sh ... ?slideshow

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