Ad-hominem Argumentation ist keine sachliche Debatte

(Arbeitstitel) Diskussionen über Auf- und Untergang dieser Welt..

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impfkritik
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Ad-hominem Argumentation ist keine sachliche Debatte

Beitrag von impfkritik »

Das zitieren von dritt Quellen ist keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Thema. Eine sachliche Debatte besteht aus der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Thema und nicht darin, Autor*innen aufgrund ihrer vermeintlichen Zugehörigkeit zu Gruppierungen mit menschenverachtender Gesinnung zu diskreditieren. Es wird dadurch ein sachlicher Austausch verunmöglicht.

"Kritische Stimmen" zum Regierungskurs, die nicht der eigenen Meinung entsprechen, komplett unbelegt in den gleichen Topf zu werfen mit menschenverachtenden Äußerungen innerhalb anderer gesellschaftlicher Diskussionen zeugt ebenso von nicht vorhandener inhaltlicher Auseinandersetzung.

Eine der Hauptforderungen der Witzenhäuser Samstagsdemo ist es, die Reaktion auf diesen Virus auf tatsächlich wissenschaftliche Basis zu stellen. Dazu gehört die gleichberechtigete mediale Nebeneinanderstellung der Meinungen von Experten unterschiedlicher Ansichten (wie beispielsweise hier). 2009 hatte Wodarg etwa noch genügend Einfluß um die geschürte Panikwelle im Europaparlament zu stoppen. Daraus wurde anscheinend gelernt, und er wurde zeitig mittels ad-hominem Angriffen aus der Medien Landschaft verdrängt.

Zu den weiteren Hintergründen ist die Arte Doku zu der Schweinegrippe 2009, mit ganz ähnlicher Star-Besetzung wie aktuell, Profiteure der Angst, empfehlenswert.

Wir bitten darum weitere Versuche der gesellschaftlichen Diskreditierung zu unterlassen. Bei weiteren Redebedarf sind alle Interessierten eingeladen, sich mit uns gewaltfrei und herzoffen auszutauschen. Schreibt uns in diesem Falle bitte direkt an.

Euer

impfkritischer Stammtisch.


ahlerta
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Re: Ad-hominem Argumentation ist keine sachliche Debatte

Beitrag von ahlerta »

Hier eine schöne Analyse von Natascha Strobl, wie es den Rechten gelingt, die Krise für sich zu nutzen. Vielleicht hilft die Auseinandersetzung damit auch dem Stammtisch, eigene Sorgen so zu formulieren, dass sie nicht anschlussfähig nach rechts sind. Was natürlich schwierig sein dürfte, wenn das Weltbild darin besteht, dass eine geheime Elite in der Lage sein kann, alle Zeitungen, Regierungen und Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt zu kontrollieren und das, wo doch derzeit gar keine Kondensstreifen am Himmel zu sehen sind (oder sind die nur unsichtbar?).

https://perspective-daily.de/article/1249/7BT5YYNe

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