Konzert der bolivianischen Band SACAMBAYA am 18.9.2018

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Weltladen
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Konzert der bolivianischen Band SACAMBAYA am 18.9.2018

Beitrag von Weltladen » 6. Sep 2018, 18:08

Konzert mit der bolivianischen Band SACAMBAYA: Boliven im (Klima-)Wandel der Zeiten
am Dienstag, d. 18. September 2018 um 19.00 Uhr
Corvinushaus, Am Brauhaus 5, Witzenhausen
Jorge Aquino, Direktor der Gruppe Sacambya, ist Absolvent der Uni Kassel, FB Ökologische Agrarwissenschaften und kehrte 1985 in sein Heimatland Bolivien zurück, um mit seiner Fachkenntnis ein Entwicklungsprojekt aufzubauen.
Sein beeindruckendes Projekt (ein Haus der Region in Cochabamba) umfasst eine öffentliche Bibliothek, Bildungsangebote, Fortbildung in Land- und Forstwirtschaft sowie Umweltbildung, ein Radio, Zimmervermietung (nachhaltiger Tourismus) sowie ein Aufforstungsprogramm und die Vergabe von Mikrokrediten. Der Erlös der Spenden von dieser EURO-Tour soll für eine Solaranlage zur Stromerzeugung des Zentrums verwendet werden..
Die Gruppe tritt seit vielen Jahren in gewissen Abständen in Witzenhausen auf.
In ihrer Veranstaltung versteht sich die Gruppe Sacambaya aus Cochabamba als Botschafter des globalen Südens im Allgemeinen und ihrer Heimatregion Ayopaya im Besonderen. Innerhalb ihres Programms wird die Gruppe, eingebettet in ein Live-Konzert mit Folkloremusik und traditionellen Instrumenten begleitende historische, kulturelle und aktuelle Entwickungen in Bolivien aufzeigen.
Schwerpunkt wird in diesem Jahr der Klimawandel sein. Im Februar 2018 hat es in der genannten Region heftige Regenfälle gegeben, die zu Schlammlawinen geführt haben und die BewohnerInnen des Tales in große Nöte gestürzt haben. Fast alle Häuser in dem Flußtal waren zerstört.
Jorge Aquino schreibt dazu: "Wir müssen lernen, dass die Berge eine natürliche Bedeckung brauchen, seien es Wälder, Büsche oder Grasflächen. Diese dürfen jedoch nicht unkontrolliert vom Menschen genutzt oder durch Überweidung geschädigt werden. Wir müssen erkennen, dass die natürlichen Bäche der Berge ihre eigenen Wege haben, die wir respektieren müssen. Hoffentlich lernen wir, dass die Menschen die Natur nicht nach Lust und Laune verändern können. Sie darf nicht ausgebeutet werden und der Mensch darf sich nicht an ihr bereichern, ohne sich um ihr Wohlergehen zu kümmern.“
Hierin zeigt sich ein tiefer Respekt vor der Natur (Pachamama), wie er auch in der bolivianischen Verfassung verankert ist, und ein Ringen darum, diese hehren Ziele in die Praxis umzusetzen.
Eintritt frei, Spende erbeten für das Kulturzentrum in Cochabamba
Die Gruppe wird einen Stand mit ihren CDs sowie Alpaka-Textilien aufbauen.
Veranstalter: Arbeitskreis Eine Welt e.V. Witzenhausen
gefördert vom Katholischen Fonds – Kooperation Eine Welt

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